Angelmesse in Duisburg
Vom 6.-8. Januar findet in Duisburg wieder die alljährliche Erlebnismesse Angeln statt. Auf ca. 6.000 m² Ausstellungsfläche dreht sich an drei Tagen alles ums Angeln und Fliegenfischen. Neben zahlreichen Verkaufsständen wird den Besuchern auch ein umfangreiches Rahmenprogramm dargeboten.
Auch das Projekt "Amphibienschutz am Angelgewässer", sowie das Edelkrebsprojekt NRW sind auf der Messe mit einem Infostand vertreten.
Mehr Infos rund um die Angelmesse in Duisburg finden Sie hier.
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Vorträge der Naturschutztagung
Im Folgenden finden Sie die Vorträge der einzelnen Referenten der Naturschutztagung:
Jürgen Birtsch: Amphibienschutz als Naturschutzchance für Angelvereine
Jürgen Birtsch: Amphibienschutz am Angelgewässer - Projektvorstellung und Ergebnisse
Martin Schlüpmann: Gründe für den Rückgang heimischer Amphibien
Anika Rohde: Naturschutz in der Angelfischerei
Dr. Harald Groß: Der Edelkrebs in NRW - Bedrohung und Schutz
Wenn Sie mehr über die "Entwicklung der Fischfauna in der Lippe" erfahren möchten, wenden Sie sich bitte direkt an Olaf Zimball, Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest e.V. (ABU).
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Naturschutztagung für Angelfischer
Am Samstag den 3. Dezember fand unsere Naturschutztagung für Angler in der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW, Recklinghausen statt.
Vertreter aus den Bereichen Fischerei und Naturschutz referierten schwerpunktmäßig über „Amphibienschutz am Angelgewässer“, aber auch über andere Naturschutzthemen, wie die Bedrohung der heimischen Edelkrebse oder die Entwicklung der Fischfauna in der Lippe.
Die Tagung zog Interessierte aus den Bereichen Angelei, Naturschutz sowie Behördenvertreter aus nah und fern an und sorgte so für angeregte Gespräche über die Grenzen der einzelnen Interessengemeinschaften hinaus.
Einen zusammenfassenden Bericht über die Tagung finden Sie hier.
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Amphibienschutz mustergültig
Jeder Angelverein kann etwas zum Amphibienschutz beitragen. Manchmal kann die Schutzmaßnahme direkt im Angelgewässer stattfinden, manchmal daneben.
Nach vielen Gewässerbegehungen kann man sagen, dass Amphibienschutz an JEDEM Gewässer praktiziert werden kann.
Durch das Projekt finanzierte mustergültige Maßnahmen hat unter anderem der ASV Rheine an zwei seiner Vereinsgewässer - in Varenrode und in Spelle Venhaus, sowie der ASV DoCas-Blinker am Grutholzteich in Castrop-Rauxel durchgeführt.
Vor Ort informieren Schautafeln über die genauen Maßnahmen. Bei Interesse kann ggf. auch ein Besichtigungstermin mit dem ASV Rheine bzw. dem ASV DoCas-Blinker vereinbart werden.
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Präsentation der Maßnahmen am Grutholzteich
Am 22. November wurde das Mustergewässer des ASV DoCas-Blinker in Castrop-Rauxel feierlich der Öffentlichkeit präsentiert.
Der 1. Vorsitzende und Gewässerwart des Vereins August Wundrok und der Projektleiter Jürgen Birtsch stellten die durchgeführten Maßnahmen vor und bedankten sich bei allen Beteiligten. Kurze Ansprachen hielten außerdem Vertreterinnen der Projektpartner, Anika Rohde vom Landesfischereiverband Westfalen und Lippe, sowie Daniela Schrudde von der Stiftung Artenschutz.
Auch Klaus Breuer, Leiter des Bereichs Stadtgrün und Friedhofswesen der Stadt Castrop-Rauxel, war vor Ort und lobte die beispielhafte Zusammenarbeit mit dem Angelverein.
Höhepunkt war die feierliche Enthüllung einer Schautafel, die Besucher und Vorbeikommende über die durchgeführte Amphibienschutz-Maßnahme informiert.
Artikel in den Ruhrnachrichten
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Weiterbildungsveranstaltung für Jugendwarte
Am kommenden Sonntag den 6. November 2011 findet in Geseke eine Weiterbildungsveranstaltung des Fischereiverbandes Nordrhein-Westfalen e. V. statt.
Es wird unter anderem auch einen Vortrag zum Thema "Amphibienschutz am Angelgewässer" geben.
Weitere Informationen zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Programmablauf.
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Einweihung des Mustergewässers in Varenrode
Am Samstag den 29. Oktober wurde das Mustergewässer des ASV Rheine in Varenrode feierlich der Öffentlichkeit präsentiert.
Der 2. Vorsitzende des Vereins Reinhold Plake hieß hierzu alle am Projekt "Amphibienschutz am Angelgewässer" Beteiligten herzlich willkommen. Neben zahlreichen Mitgliedern des ASV Rheine waren auch Anika Rohde vom Landesfischereiverband Westfalen und Lippe, Gerald Knauf von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW, Jürgen Wolters von der Stiftung Artenschutz, Andreas Cordes vom Fachbereich Umwelt des Landkreises Emsland, sowie der Verpächter des Sees Gerhard Theissing anwesend.
Höhepunkt der Veranstaltung war die feierliche Enthüllung einer Schautafel, die Besucher und Vorbeikommende über die durchgeführte Amphibienschutz-Maßnahme informiert.
Artikel in der Münsterländischen Volkszeitung
Artikel in der Lingener Tagespost
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Gewässerwart Ausbildung im November
Bald ist es wieder soweit: Im November bietet der Fachbereich Fischereiökologie des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW in Albaum erneut drei Gewässerwarte I - Grundlehrgänge an, in denen interessierte Angler für die Ausübung des verantwortungsvollen Postens als Gewässerwart geschult werden.
Auch dieses Jahr wird das Thema Amphibienschutz Teil des 4-tägigen Lehrgangs sein, um zukünftigen Gewässerwarten das Wissen über die äusserst bedrohte Tierklasse der Amphibien zu vermitteln und ihnen Handlungsmöglichkeiten zum Schutz derselben am Angelgewässer aufzuzeigen.
Anmelden können Sie sich bei den Fischereiverbänden oder, falls Sie keinem Verband angeschlossen sind, direkt beim LANUV:
Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Verbraucherschutz NRW
FB Fischereiökologie
Heinsberger Str. 53
57399 Kirchhundem
Tel.: 02723/ 779-30
Fax 02723/ 779-77
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Der ASV Rheine schafft erneut ein Amphibiengewässer
Nachdem der Anglersportverein Rheine bereits im Juli auf dem Gelände ihres Vereinsgewässers in Varenrode drei Temporärgewässer für Amphibien gegraben hat, nahmen die Angler am 1. Oktober ein Vereinsgelände in Spelle in Angriff.
Der Vereinssee Gut Venhaus, eine ehemalige Sandgrube mit Flachwasserzonen und reichlich Ufervegetation, stellt seit jeher einen wichtigen Lebensraum für Amphibien dar. Da Kaulquappen, Jungfrösche und -molche jedoch nicht selten im Magen von Fischen landen, werden kleine fischfreie Exklusivtümpel besonders gerne als Laichgewässer genutzt. Um also die Lebensbedingungen von Kröten, Fröschen und Molchen am Gut Venhaus zu verbessern, vertieften und vergrößerten die Angler eine bereits vorhandene feuchte Senke abseits des Sees. Durch das Entfernen einiger angrenzender kleiner Bäume und Sträucher, wurde sicher gestellt, dass im Frühjahr, wenn die Senke mit Wasser gefüllt sein wird, genügend Sonne durchkommt, um das Laichgewässer schnell zu erwärmen. Außerdem setzten die Angler noch einige für den Standort typische Pflanzen, wie Sumpfdotterblume, Schilf und Froschlöffel rund um die Senke ein.
Artikel in der Neuen Osnabrücker Zeitung
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96 Tonnen für den Amphibienschutz in Castrop-Rauxel
Nun ist es endlich soweit: Nach einem Jahr Planung setzte der ASV DoCas-Blinker im September 2011 sein Amphibienschutzvorhaben am Grutholzteich in Castrop-Rauxel in die Tat um.
Dabei nahm die Aktion gleich mehrere Tage in Anspruch, denn es galt 96 Tonnen Wasserbausteine zu „verarbeiten“. Etwa ein Dutzend ambitionierte Vereinsmitglieder legten sich an drei aufeinanderfolgenden Samstagen mächtig ins Zeug, um die Bedingungen für die am Grutholzteich vorkommenden Amphibien zu verbessern.
Hauptziel der Maßnahme war es, den Flachwasserbereich des Grutholzteiches auszuweiten. Hierzu wurde ein rund 100 Quadratmeter großer Uferbereich mit Hilfe der Wasserbausteine umgestaltet. Ein Großteil der Natursteine wurde ufernah versenkt und sorgt somit für eine Abflachung der Uferzone. Zudem wurden die Steine so verteilt, dass sie kleine Tümpel und Buchten formen. In diesen Senken sind Frösche, Kröten und Molche und deren Laich besonders gut vor Fressfeinden geschützt. Die Bepflanzung der Flachwasserzone mit heimischen Wassergewächsen bietet den Amphibien zusätzlichen Schutz.
Unterstützt wurden die Mitglieder des ASV DoCas-Blinker von der Stadt Castrop-Rauxel. Das Grünflachenamt stellte Radlader und Bagger samt Fahrer zur Verfügung und half somit der sieben LKW Ladungen Steine Herr zu werden.
Die engagierten Angler des ASV DoCas-Blinker warten nun gespannt auf das nächste Frühjahr, denn dann werden Kröten, Frösche und Molche erstmals die neu gestalteten Laichplätze am Grutholzteich in Besitz nehmen und beim Angeln hoffentlich für ein ordentliches Konzert sorgen.
Weitere Fotos der Maßnahme >>>
Möchten auch Sie Ihr Vereinsgewässer amphibienfreundlich gestalten?
Hier erfahren Sie wie's geht.
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Weltweite Amphibienschutzprojekte der Stiftung Artenschutz
Die Stiftung Artenschutz ist eine Gemeinschaftsinitiative von inzwischen 45 angesehenen Zoologischen Gärten, Tierparks und Naturschutzorganisationen. Erklärtes Ziel der Stiftung ist der Erhalt existenziell gefährdeter Tierarten, sowie der Schutz ihrer ursprünglichen Lebensräume.
Da Amphibien weltweit zur am stärksten bedrohten Tierklasse gehören, setzt sich die Stiftung Artenschutz auch verstärkt für den Amphibienschutz ein.
So koordinierte die Stiftung zum Beispiel im „Jahr der Frösche“ 2008 zahlreiche Aktionen, Projekte und Schutzmaßnahmen in Deutschland.
Neben der Unterstützung deutscher Amphibienschutzprojekte wie diesem, fördert die Stiftung Artenschutz auch Projekte, die sich für den Schutz, die Erforschung und die Erhaltungszucht von Amphibien weltweit einsetzen.
Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit ARA möchten wir Ihnen einige weitere Projekte der Stiftung Artenschutz kurz vorstellen.
Amphibienschutzprojekt in Nordvietnam
In der Provinz Thanh Hoa in Nordvietnam befindet sich das rund 75 000 ha große Naturschutzgebiet Pu Hu. Das Gebiet ist Teil eines Gebirgsmassivs, welches von Flüssen umschlossen ist. Die besondere Vegetation bestehend aus großen Teilen Primär- und Karstwald, sowie die Abgrenzung durch Flüsse begünstigt in Pu Hu das Vorkommen von lokalen, isolierten Amphibienarten.
Das Projekt zielt zunächst darauf ab mit Hilfe eines Expertenteams, bestehend aus Biologen und Naturschutzberatern in Deutschland und vor Ort in Vietnam, erstmalig die im Naturschutzgebiet vorkommenden Amphibien zu erfassen, zu untersuchen und zu dokumentieren. Zusätzlich sollen Reptilien- und weitere ökologische Daten aufgenommen werden. Die bei der Feldarbeitsphase gewonnenen und anschließend ausgewerteten und publizierten Ergebnisse sollen langfristig dazu genutzt werden, speziell auf die dort vorkommenden Arten zugeschnittene, geeignete Schutzmaßnahmen zu entwickeln. Dies beinhaltet auch eine Verbesserung des Gebietsmanagments und der Öffentlichkeitsarbeit in Pu Hu.
Amphibienschutzprojekt in Südafrika
Hyperolius pickersgilli ein in der KwaZulu-Natal Provinz in Südafrika endemischer Riedfrosch steht im Fokus dieses Schutzprojektes.
Die auf der roten Liste der IUCN als „stark gefährdet“ eingestufte Art kommt nur noch an 11 isolierten Fundorten entlang der KwaZulu-Natal Küstenlinie im Osten Südafrikas zwischen St. Lucia im Norden und Kingsburgh im Süden vor. Einer dieser Fundorte, Mount Moreland, befindet sich innerhalb des Stadtbereichs von Durban. Im sogenannten „Froggy Pond“ („froschiger Teich“) Feuchtgebiet, welches im Norden an den neu errichteten King Shaka Flughafen angrenzt, ist die größte noch bestehende Population von Hyperolius pickersgilli zu finden. Dieses Feuchtgebiet ist ein wichtiges Refugium für zahlreiche Amphibienarten, die früher in der gesamten Gegend verbreitet waren. Insgesamt sind 20 Arten bekannt.
Hyperolius pickersgilli ist spezialisiert auf das Leben in dichten Riedbetten küstennaher Feuchtgebiete. Dieser spezifische Lebensraum, der früher in der Gegend weit verbreitet war, wird durch die Ausweitung von Industrie und Landwirtschaft zunehmend zerstört. Besonders für den Anbau von Rohrzucker und Eukalyptus werden immer mehr Feuchtgebiete trockengelegt.
Auch die Population in Mount Moreland ist von drohender Lebensraumzerstörung bedroht. Der internationale King Shaka Flughafen von Durban stellt zurzeit diegrößte Bedrohung für dieses Refugium dar. Vor allem das Entwässern des Flughafens über das Feuchtgebiet gibt Grund zur Sorge, da so Reste von Kerosin, Öl und anderen Chemikalien in den „Froggy Pond“ gelangen könnten. Zudem könnten der Lärm und die Luftvibration durch abhebende und landende Flugzeuge sich negativ auf die Tiere auswirken. Befürchtet wird außerdem, dass der Bau des Flughafens Veränderungen in der Infrastruktur des Umlands nach sich ziehen wird und letztendlich zur weiteren Zerstörung des Feuchtgebiets führen kann.
Ein 6-köpfiges Team von Biologen und Umweltschützern will nun das Mount Moreland Feuchtgebiet und den bedrohten Riedfrosch genauer unter die Lupe nehmen. Dabei werden zunächst die Populationsgröße von Hyperolius pickersgilli bestimmt und genaue Studien zur Ökologie und zum Verhalten der Art gemacht. Außerdem soll untersucht werden, inwieweit der Flughafenbetrieb sich negativ auf die Riedfroschpopulation auswirkt. Abschließend sollen die Ergebnisse der Studie darüber Auskunft geben, ob Mount Moreland und die dort vorkommende Riedfroschpopulation für die Etablierung einer Schutzzone geeignet sind.
Amphibienschutz in St. Petersburg, Russland
In der Region um St. Petersburg machen Wissenschaftler seit einiger Zeit eine besorgniserregende Beobachtung: Die Zahl der dort vorkommenden Nördlichen Kammmolche (Triturus cristatus) nimmt mit einer solchen Geschwindigkeit ab, dass die ansässigen Populationen in naher Zukunft zu verschwinden drohen.
Die Kammmolch-Populationen von St. Petersburg gehören zu den nördlichsten Ausläufern des Verbreitungsgebietes von Triturus cristatus überhaupt. Sie bewohnen dort verschiedene Lebensräume mit spezifischen Böden und endemischer Vergetation und weisen im Vergleich zu südlicheren Populationen einige ökologische Besonderheiten auf.
Grund für den rapiden Rückgang der Kammmolche in Nordwest Russland ist neben der fortschreitenden Lebensraumzerstörung und Wasserverschmutzung vor allem das Vordringen der Chinesischen Schläfergrundel (Perccottus glenii), einem ursprünglich aus dem Amur Becken stammenden Fisch, der die Kammmolchlarven und vermutlich auch die ausgewachsenen Tiere dezimiert.
Aus diesem Grund hat sich ein Team aus Biologen und Zoologen der Rettung dieser verbliebenen Kammmolch-Populationen von St. Petersburg verschrieben. Hierzu sollen zum einen Nördliche Kammmolche im Leningrad Zoo in St. Petersburg nachgezüchtet und zum anderen die natürlichen Vorkommen geschützt und durch Wiederbesiedlung unterstützt werden. Der Schutz der Kammmolche beinhaltet außerdem, dass die Behörden und die Bevölkerung über die Gefährdung der Art informiert und Fischer davon abgebracht werden, weiterhin Chinesische Schläfergrundeln als Ertragsfisch zu verbreiten.
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Wie steht's mit dem Fischbestand in deutschen Gewässern?
Obwohl sich die Wasserqualität in den meisten deutschen Flüssen und Seen in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert hat, ist der Artenreichtum und die Bestandsdichte der Fische enorm zurück gegangen.
Der 45-minütige Film "Wenn Fische weinen könnten - Es wird leer in Bayerns Flüssen und Seen" von Meinhard Prill geht den Ursachen für diese Entwicklung im wahrsten Sinne des Wortes auf den Grund. Auch viele noch nicht bekannte Aspekte stehen in Wechselwirkung.
In dem Beitrag aus der Sendereihe "Unter unserem Himmel" des Bayrischen Rundfunks kommen Fischereibiologen aber auch Praktiker wie Berufsfischer zu Wort.
Sehen Sie selbst:
Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 ****************************************************************************
Wanderfischen LIVE beim Wandern zusehen
Bestimmt haben Sie schonmal Aufnahmen von wandernden Lachsen gesehen, die durch waghalsige Sprünge Höhenunterschiede beim Aufwärtswandern der Flüsse überwinden. Aber haben Sie auch schonmal Wanderfischen beim Wandern unter Wasser zugesehen? Dies ermöglicht zum Beispiel die Livekamera am Fischpass Iffezheim in Baden-Württemberg. Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Sie somit vom Rechner aus die Wanderungsbewegungen von verschiedensten Fischarten im Rhein beobachten. Und wenn gerade mal nichts los ist am Fischpass schauen Sie sich einfach aufgenommene Sequenzen an.
Viel Spaß beim r(h)einschauen!
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Rubrik: Nachrichten kommentiert
„Ursprüngliche Natur soll an die Weser zurück“
Bei Petershagen soll die Weser wieder zum Fluss werden. Diese Meldung konnte man im Mindener Tageblatt vom 7. Juli lesen. So sprachen Petershagener Stadtratpolitiker und Herr Sönnichsen vom Verein der „Weserfreunde“ begeistert von Renaturierung und Rückkehr des Weserflusses.
Als aktiver Angler und Naturschützer sollte man diese Entwicklungsrichtung sicherlich begrüßen. Doch beim Weiterlesen kehrt rasch Ernüchterung ein, wenn man begreift, wie kurz hier gesprungen wird. Denn eigentlich geht es offenbar nur darum dem schönen Städtchen Petershagen elegant zu einem Badestrand mit Insel zu verhelfen.
Dies ist nicht wirklich eine Renaturierung. Auch wenn der mit einem eigenen Büro selbstständige Wasserbauingenieur Sönnichsen Argumente aus der Wasserrahmenrichtlinie heranzieht. Trotz hoher Förderquote von 80% der 270.000 € sollten Petershagener „Mittelverwalter“ gut prüfen unter welcher Überschrift die restlichen 20% verausgabt werden.
J. Birtsch
Hier können sie den besprochenen Artikel nachlesen.
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Neuer Lebensraum für die Kreuzkröte - Der ASV Rheine macht's vor
Am Samstag den 2. Juli fanden sich 22 engagierte Mitglieder des ASV Rheine am Vereinsgewässer zusammen, um die geplante Amphibienschutz-Maßnahme in die Tat umzusetzen.
Ziel der Aktion war es, den besonderen Charakter der durch Sandabgrabungstätigkeiten entstandenen Landschaft des Vereinsgeländes zu verstärken, um Arten wie die Kreuzkröte (Bufo calamita) zu unterstützen (siehe Bericht zu "Abbaugruben").
Diese in der Gegend noch vereinzelt vorkommende Amphibienart bevorzugt einen trockenen, warmen Lebensraum mit spärlicher Vegetation und kleinen sich schnell erwärmenden Laichtümpeln.
Zunächst entfernten die Vereinsmitglieder deshalb großflächig mittlere und kleine Bäume auf dem Gelände.
Mit Hilfe eines Baggers wurden anschließend 3 flache Gruben ausgehoben. Diese Exklusivgewässer sollen Amphibien zum Laichen dienen. Die Besonderheit dieser kleinen, flachen Teiche ist, dass sich das Wasser in ihnen rasch erwärmt und sich die Kreuzkröte darin besonders schnell entwickeln kann.
Die spärliche Vegetation und der sandige, nährstoffarme Boden bietet auch vielen anderen wärmeliebenden (xerophilen) Arten einen idealen Lebensraum. Hierzu zählen solitär lebende Wildbienen und die äußerst seltene Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens).
Es besteht also Hoffnung, dass die neu gestaltete Fläche nicht nur zu einer Nische für die bedrohte Kreuzkröte sondern auch für viele andere Arten wird.
Mehr zur Aktion in Rheine und zum Anglersportverein Rheine finden Sie hier.
Möchten auch Sie Ihr Vereinsgewässer amphibienfreundlich gestalten?
Hier erfahren Sie wie's geht.
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Die Suche nach der perfekten Fischaufstiegshilfe
Viele Fische sind darauf angewiesen im Laufe ihres Lebens regelmäßig flussauf- und flussabwärts zu wandern. Jedoch wird ihr Weg nur zu häufig von Staustufen versperrt. Allein auf deutschen Bundeswasserstraßen befinden sich über 300 dieser Hindernisse.
Zwar gibt es bereits mancherorts Fischtreppen und Ähnliches, jedoch bereiten viele dieser Anlagen den Fischen dennoch Probleme.
In Karlsruhe forschen Mitarbeiter der Bundesanstalt für Wasserbau nun daran, wie die optimale Fischaufstiegsanlage aussehen muss, damit Fische wie der Europäische Aal, die Barbe, der Döbel oder die Meerforelle ungehindert wandern können.
Hören Sie hier einen Beitrag von WDR 5 zu diesem Thema.
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Abbaugruben als neuer Lebensraum für Amphibien
Der massive Eingriff des Menschen in die Natur führt dazu, dass viele natürliche Lebensräume von Amphibien zerstört werden.
So gibt es zum Beispiel mehrere Arten, die auf vegetationslose oder -arme flache Laichgewässer angewiesen sind. Bevor die meisten Flüsse bei uns begradigt und verbaut wurden, boten die sogenannten Urströme diesen Amphibienarten ansprechende Bedingungen. Die immer wiederkehrenden Hochwasser der Flüsse formten die Landschaft ständig neu und hinterliessen dabei frische Erdabbruchkanten, Sand- und Kiesbänke, sowie zahlreiche stehende Gewässer.
Mit der Zerstörung dieser ursprünglichen Landschaften nahm die Zahl bestimmter Amphibienarten, wie die der Geburtshelferkröte, der Wechselkröte, der Gelbbauchunke und der Kreuzkröte stetig ab.
Es gibt aber auch menschliche Eingriffe, die wider Erwarten neue Lebensräume schaffen. Dies ist zum Beispiel der Fall beim Abbau von Sand, Kies, Ton oder anderen Sedimenten.
Obwohl solche Abbaugruben zunächst lebensfeindlich aussehen, werden sie schnell von bestimmten Pionierpflanzen und -tieren besiedelt.
Die Kreuzkröte und die Gelbbauchunke sind an die besonderen Lebensbedingungen bestens angepasst. Sie laichen in kleinen Tümpeln und Pfützen, die sich durch die fehlende Vegetation schnell erhitzen. Der Gefahr der Austrocknung ihrer Laichgewässer entkommen sie (meist) durch eine sehr kurze Entwicklungszeit der Larven. Bei der Kreuzkröte wurden schon Rekordzeiten von knapp 3 Wochen beobachtet.
Damit Abbaustellen diesen besonderen Pionierarten als Ersatzlebensraum zugute kommen können, müssen sie allerdings amphibienfreundlich betrieben werden. Außerdem dürfen ausgediente Gruben nicht komplett wieder zugeschüttet werden und bedürfen auch nach der Aufgabe noch einer gewissen Pflege. Nur wenn dieser Mehraufwand betrieben wird, ergeben sich neue Chancen für Amphibien und zahlreiche andere Tierarten.
Hier gelangen Sie zu einem Beitrag des SWR-Fernsehen zum Thema Amphibienschutz in Abbaubetrieben.
Ein positives Beispiel aus Westfalen wird Ihnen hier vorgestellt.
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Tag der offenen Tür beim Landesfischereiverband
Am Sonntag den 19. Juni 2011 lud der Landesfischereiverband Westfalen und Lippe anlässlich seines 125-jährigen Jubiläums seine Mitglieder herzlich zum Tag der offenen Tür ein.
Den Besucher erwartete sowohl informatives zur Arbeit des Verbandes, zur Angelfischerei und den einzelnen Projekten des LFV, als auch ein buntes Rahmenprogramm samt Tombola.
Auch die Initiative "Amphibienschutz am Angelgewässer" war mit einem Infostand vertreten.
Nähere Infos zum Tag der offenen Tür finden Sie hier.
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Heimische Flusskrebse kämpfen ums Überleben
In Europa gibt es 2 heimische Flusskrebsarten, den Edelkrebs (Astacus astacus) – auch europäischer Flusskrebs genannt – und den Steinkrebs (Austropotamobius torrentium). Leider sind die Bestände dieser Flusskrebse bei uns so stark zurück gegangen, dass die meisten Menschen noch nie einen Edel- oder Steinkrebs zu Gesicht bekommen haben. Ähnlich wie Amphibien, haben die Tiere vor allem mit der Zerstörung und Verschmutzung ihres Lebensraumes zu kämpfen. Eine große Bedrohung geht außerdem von einer seuchenartig verlaufenden Infektionskrankheit aus: Was für die Amphibien der Chytridpilz, ist für Flusskrebse die Krebspest. Diese durch amerikanische Krebse eingeschleppte Krankheit wütet bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts in Europa und führte vielerorts bereits zum Erliegen ganzer Flusskrebspopulationen. Aber auch ohne Krebspest im Gepäck stellen fremde invasive Krebsarten eine Gefahr für die heimischen Krebsarten dar. Durch den Menschen gelangen immer neue exotische Krebsarten in unsere Gewässer und verdrängen den Edelkrebs und den Steinkrebs zusehends.
Es besteht also wie bei den Amphibien dringender Informations- und Handlungsbedarf, um die seltenen heimischen Flusskrebse zu schützen.
Zwischen dem Projekt "Amphibienschutz am Angelgewässer" und dem "Edelkrebsprojekt NRW" besteht eine enge Zusammenarbeit, mit dem Ziel, den Lebensraum und somit das Überleben von Amphibien und Flusskrebsen zu sichern.
Den aktuellen Newsletter zum Edelkrebsprojekt können Sie hier einsehen.
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Fische im Dortmund-Ems-Kanal immer noch belastet
Wie vor kurzem berichtet, hatte das Tankerunglück in Lingen erhebliche Auswirkungen auf die Fischwelt im Dortmund-Ems-Kanal.
Auch gut einen Monat nach dem Tankerbrand und den aufwändigen Löscharbeiten ist die Belastung bestimmter Fischarten noch sehr hoch. Der Landesfischereiverband Westfalen und Lippe warnt deshalb Angler vor dem Verzehr dieser Fänge.
Lesen Sie hier Näheres zur Stellungsnahme des Landesfischereiverbands.
Mehr zur aktuellen Gesamtsituation am Dortmund-Ems-Kanal erfahren Sie hier.
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Geschützte Frösche landen auf Feinschmecker-Tellern
Bereits 2010 berichteten wir über den "Bedrohungsfaktor Froschkonsum".
Mit großer Besorgnis beobachten Naturschützer, dass die Nachfrage nach exklusiven Delikatessen wie Froschschenkeln trotz des weltweit dramatischen Rückgangs der Amphibienzahlen weiter steigt. Dies hat nicht nur zur Folge, dass indonesische Reisfelder von Fröschen regelrecht "abgeerntet" werden. Die Aussicht auf einen lukrativen Nebenerwerb führt auch dazu, dass österreichische Grasfrösche befürchten müssen in Feinschmecker-Restaurants in Italien zu landen.
Erfahren Sie hier Näheres über diese besondere Bedrohung der Kärntner Frösche.
Mehr zur globalen Problematik des Froschschenkel-Handels erfahren Sie hier.
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Video zur Amphibienwanderung
Der Schweizer Patrick Wermelinger zeigt in seinem kleinen aber feinen Kurzfilm, wie die Arbeit der Ehrenamtlichen bei der alljährlichen Amphibienwanderung abläuft und wie wichtig sie ist.
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Angelverein würdigt „Blässhuhn-Rettung“
Für das beherzte Eingreifen einer Bielefelder Bürgerin bedankte sich nun der SFV Bielefeld.
Lesen Sie hier den Artikel der Neuen Westfälischen.
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Fischsterben im Dortmund-Ems-Kanal
Nach dem Tankerunglück im Hafen von Lingen an der Ems in der Nacht vom 28. auf den 29. März, bei der ein mit rund 900 000 Litern Superbenzin beladenes Tankschiffer in Brand geraten und gesunken war, kämpfen Angler und Umweltschützer immer noch mit den verheerenden Folgen für das Ökosystem.
Erfahren Sie hier Näheres zum Fischsterben aus der Neuen Osnabrücker Zeitung und dem NDR.
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Pangasius als Meeresfisch-Alternative?
Auf keinen Fall! Zu diesem Ergebnis kommen Christian Jentzsch und Michael Höft, Autoren des NDR, nach eingehender Recherche.
Schauen Sie sich hier die umfassende Dokumentation "Die Pangasius-Lüge" an.
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Ein Forum für Gewässerwarte
Jeder Angelverein sollte mindestens einen haben: einen Gewässerwart. Geschult durch die Gewässerwarte-Lehrgänge trägt er die verantwortungsvolle Aufgabe dem Verein in allen Fragen und Entscheidungen rund um das Angelgewässer beratend und lenkend zur Seite zu stehen. Dabei gilt es die Belange der Mitglieder als auch die nachhaltige und umweltbewusste Bewirtschaftung in Einklang zu bringen. Ein Gewässerwart kann also viel bewegen!
Allen Gewässerwarten, Fischereiaufsehern und engagierten Anglern bietet seit Januar dieses Jahres ein neues Forum die Möglichkeit sich auszutauschen, sich zu informieren und sich gegenseitigen zu unterstützen: „Das Gewässerwarteforum“ – kurz „GW-Forum“.
Dabei ist das „GW-Forum“ thematisch ebenso breit gefächert wie es die Aufgaben eines Gewässerwarts sind: sowohl technische Bereiche der Angelei und der Gewässerbewirtschaftung, als auch alle Aspekte der Gewässerökologie haben hier ihren Platz.
Dazu gehört natürlich auch das Thema Amphibienschutz.
Das GW-Forum heißt alle Interessierten herzlich willkommen!
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Das Wehr Rünthe/Werne wird fischfreundlich
Wanderfische haben es in vielen deutschen Flüssen schwer, da ihnen häufig Wehre, Staustufen und Schleusen den Weg versperren.
Um die Fischdurchlässigkeit der Lippe zu verbessern, hat nun in Bergkamen der Bau eines Fischaufstiegs am Wehr Rünthe/Werne begonnen.
Im Sommer soll die Anlage fertig sein und Wanderfische wie der Lachs wieder freie Bahn haben.
Mehr Informationen zum Bauvorhaben finden Sie hier.
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Sendereihe auf SWR2 zu Amphibien
"Frösche, Kröten, Molche - Amphibien in Deutschland", so lautet die 6-teilige "Impuls"-Reihe von SWR2, die ab heute, den 8. März, jeden Dienstag um 16:05 gesendet wird.
Natürlich gibt es die einzelnen Folgen auch im Internet zum Nachhören.
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Vergiftete Fische in Bad Oeynhausen?
Im Karbach in Bad Oeynhausen entdeckte am Wochenende ein Spaziergänger 40 tote Fische. Da die verendeten Tiere Anzeichen von Vergiftungen aufweisen, ermittelt nun die Polizei nach der möglichen Ursache für das Fischsterben.
Näheres zu dem Vorfall in Bad Oeynhausen finden Sie hier.
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Der Frühling lockt zur Wanderung
Nicht nur beim Menschen erwachen mit den ersten Frühlingssonnenstrahlen die Lebensgeister, auch im Tierreich wird es wieder munterer.
Bei den heimischen Amphibien steht wie jedes Jahr die Wanderung zu den Laichgewässern bevor. Sobald die Tage länger werden und die Nächte frostfrei, verlassen die meisten Amphibienarten ihre Winterquartiere an Land und begeben sich zu einem Gewässer, um sich dort fortzupflanzen. Die Wanderung erfolgt vor allem in der Dämmerung und nachts, bevorzugt bei feuchter Witterung.
Auf ihrem Weg orientieren sich Amphibien über magnetische, optische und akustische Wahrnehmung, sowie anhand von Gerüchen und Feuchtigkeitsunterschieden. Einem Großteil der Tiere gelingt es so - trotz Entfernungen von bis zu 4 km bei der Erdkröte - das Gewässer wiederzufinden aus dem sie enstammen. Die wenigen "Orientierungslosen" sorgen für die Neubesiedlung von Lebensräumen.
Leider stellt der Mensch für Amphibien in der Wanderungszeit eine enorme Gefahr dar, denn der Weg vieler Tiere führt über befahrene Straßen.
Zahlreiche Faktoren führen dazu, dass Amphibien an "normalen" Straßen sehr häufig zu Tode kommen. Häufig verweilen die Tiere auf den Straßen. Dies liegt zum einen daran, dass der Asphalt meist besonders kalt ist und die wechselwarmen Tiere unbeweglicher werden. Zum anderen nutzen zum Beispiel männliche Erdkröten die übersichtliche Straße, um sich den Weibchen zu präsentieren und zu posieren. Die Problematik für Autofahrer besteht darin, dass die kleinen Tiere – viele Molche sind nur fingergroß – im Dunkeln viel zu spät oder überhaupt nicht gesehen werden. Außerdem bedeutet nicht nur das direkte Überfahren, sondern auch ein Ausweichen oder "zwischen die Räder nehmen" meist der sichere Tod. Der Strömungsdruck der Autos auf die Fahrbahn ist bei Geschwindigkeiten über 30 km/h so groß, dass die Tiere an inneren Verletzungen kläglich verenden. Untersuchungen haben gezeigt, dass in der Hauptwanderungszeit von Erdkröten bei einer Verkehrsdichte von 60 Fahrzeugen pro Stunde 90 Prozent der über die Straße wandernden Tiere überfahren werden.
An vielbefahrenen bzw. vielbewanderten Straßen werden deshalb zu den Hauptwanderzeiten Amphibienzäune aufgebaut. Ehrenamtliche Helfer sorgen hier dafür, dass die Tiere sicher zu ihren Laichgewässern gelangen. Effektiver und weniger arbeitsintensiv sind nächtliche Straßensperrungen oder stationäre Anlagen mit Amphibientunneln. Überall dort, wo Amphibien wandern, weisen zudem meist spezielle "Krötenschilder" auf die Situation hin. In jedem Fall - ob mit oder ohne Geschwindigkeitsbegrenzungsschild – sollte für Autofahrer hier klar sein: Langsam fahren!!!
Für Ambitionierte: Auch bei Ihnen in der Umgebung gibt es mit Sicherheit Krötenzäune. Engagieren Sie sich ehrenamtlich und werden Sie Krötenhelfer/in!
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Immer mehr Angelvereine nehmen sich des Themas an
Wie bereits im vergangenen Jahr, machen sich auch 2011 wieder Angelvereine für den Amphibienschutz stark. Im Rahmen des Projekts "Amphibienschutz am Angelgewässer" machen sie Gebrauch vom kostenfreien Seminar- und Beratungsangebot rund um das Thema Amphibien und Maßnahmen zum Schutz.
Angesichts der schwindenen Lebensräume von Kröte, Frosch und Co. sieht auch der ASV Rheine Handlungsbedarf. Der Angelverein möchte die Chance nutzen und durch gezielte strukturelle Maßnahmen an den Vereinsgewässern nicht nur die Bedingungen für Amphibien verbessern, sondern das gesamte Ökosystem im und am Gewässer bereichern.
Hierzu lud der Verein seine Mitglieder zunächst ein, mehr über die Lebensweise von Amphibien, ihre Bedrohungssituation und Möglichkeiten zum Schutz der in Rheine vorkommenden Arten zu erfahren.
Auch die Presse zeigte sich interessiert an der amphibischen Veranstaltung in Rheine.
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Den Welsen auf der Spur
Der Filmemacher Siggi Braun hat sich auf die Suche nach dem Mythos Wels gemacht. In heimischen Gewässern, wie auch im kasachischen Ili-Delta filmte er die Lebensweise dieses faszinierenden Fischs.
Erfreuen Sie sich an den Bildern der ARTE Reportage "Monster im Badesee".
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Jagd und Hund: Infos über Amphibienschutz
Bei der Jubiläumsausgabe von Europas größter Messe für Jagd und Angelfischerei informierte ARA interessierte Angler über das Projekt "Amphibienschutz am Angelgewässer".
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Amphibienschutz am Angelgewässer bei Jagd & Hund
Zum 30. Mal findet in Dortmund die Messe Jagd & Hund statt. Vom 01.-06. Februar
öffnet die Messe ihre Pforten für Jagd- und Angelbegeisterte.
In Halle 5 dreht sich auch 2011 wieder alles um die Angelfischerei. Neben zahlreichen Angelausstattern, kulinarischen Leckerbissen und Showelementen, ist auch der Landesfischereiverband Westfalen und Lippe mit einem großen Präsentations- und Informationsstand vertreten.
Auf diesem wird auch die Initiative "Amhibienschutz am Angelgewässer", als Gemeinschaftsprojekt von ARA und dem LFV, vertreten sein.
Wir freuen uns Sie dort zu begrüßen und über die Möglichkeiten und Ziele unseres Projekts zu informieren!
Hier finden Sie nähere Informationen zum Angelbereich auf der Messe Jagd & Hund.
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Fische in NRW höher belastet als bisher gedacht?
Der PCB-Skandal um die Firma Envio im Dortmunder Hafen Anfang Mai 2010 zieht immer weitere Kreise und bringt nun auch die Angelfischerei in Bedrängnis.
Eine Untersuchung verschiedener Fischarten im Dortmunder Hafen durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW im Auftrag der Stadt Dortmund im Dezember 2010 sorgte für Aufsehen: zahlreiche untersuchte Fische wiesen erhöhte Belastungen durch PCB und andere Gifte auf.
Den Anglern wurde angeraten vorerst keine Fische aus dem Dortmunder Hafen zu verzehren.
Im Januar 2011 erwirkte die Stadt Dortmund einen freiwilligen Angelverzicht im Dortmunder Hafen. Zudem will das Land NRW seine Untersuchungen hinsichtlich der Belastung von Fischen vor allem in industriell geprägten Gebieten ausweiten.
Welche Ergebnisse und Folgen diese Untersuchungen mit sich bringen werden, bleibt abzuwarten.
Lesen Sie hier einen Artikel zum Thema aus der Westdeutschen Allgemeinen vom 26.1.
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Dortmund-Castroper Angelverein geht Amphibienschutz-Maßnahme an
Die Vereinsmitglieder des Angelvereins DoCas-Blinker unterstützen das Projekt "Amphibienschutz am Angelgewässer" seit der ersten Stunde.
Noch bevor der Verein im September 2010 ein kostenfreies Fortbildungsseminar rund um das Thema Amphibien erhalten hatte, stand fest, dass die Angler konkrete Schutzmaßnahmen an ihren Vereinsgewässern in Angriff nehmen wollen. Unter der Leitung des 1. Vorsitzenden des Vereins August Wundrok wurden die Angelgewässer unter die Lupe genommen um festzustellen, wo sich strukturelle Veränderungen realisieren lassen, die für Amphibien von größerem Nutzen sein würden.
Schnell wurde man fündig: am Grutholzteich im Nordosten von Castrop-Rauxel wurden in den Vorjahren bereits zahlreiche Amphibienarten gesichtet. Die Schaffung eines abgetrennten und für Fußgänger unzugänglichen Laichbereichs bietet den Amphibien bessere Bedingungen zur Fortpflanzung und letztendlich zum Überleben.
Ein Artikel in den Ruhrnachrichten berichtet von den Vorbereitungen für diese Schutzmaßnahme.
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Gewässerwart-Ausbildung beinhaltet Amphibienschutz
Wie jedes Jahr bietet der Fachbereich Fischereiökologie des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW auch 2011 Lehrgänge für die fischereiliche Aus- und Fortbildung an.
Auf dem Programm stehen im November wieder drei Gewässerwarte I - Grundlehrgänge, in denen interessierte Angler für die Ausübung dieses verantwortungsvollen Postens im Verein geschult werden.
Auch dieses Jahr wird das Thema Amphibienschutz Teil des Lehrgangs sein, um zukünftigen Gewässerwarten das Wissen über die äusserst bedrohte Tierklasse der Amphibien zu vermitteln und ihnen Handlungsmöglichkeiten zum Schutz derselben am Angelgewässer aufzuzeigen.
Näheres zu den Lehrgängen und zur Anmeldung finden Sie rechts im Jahresprogramm.
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Sechs ausgestorben geglaubte Froscharten gefunden
Nachdem sich Forscher bereits im September 2010 über die Wiederentdeckung von zwei Frosch- und einer Salamanderspezies in Südamerika und Afrika freuen durften, gibt es nun auch "Funde" in Haiti zu verzeichnen.
Insgesamt fanden Wissenschaftler der Organisation Conservation International zusammen mit Experten der Amphibian Specialist Group der Weltnaturschutzunion (IUCN) im Süden der Insel Hispaniola sechs Amphibienarten, die seit rund 20 Jahren als ausgestorben galten.
Lesen Sie hier Genaueres über die Wiederentdeckung.
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